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Newsletter

der Psychotherapeutenkammer Hamburg Nr. 4 / August 2019

Sehr geehrtes Kammermitglied,

wir möchten Sie heute über folgende Themen informieren:


Die Kammerwahl beginnt! Stärken Sie die Selbstverwaltung
mit Ihrer Wahlbeteiligung!


Am 21.8.2019 wurden die Wahlunterlagen für die Wahl zur Delegiertenversammlung der PTK Hamburg verschickt. Bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und senden Sie Ihren Stimmzettel spätestens bis zum 13.9.2019 zurück an die Geschäftsstelle. 

Tätigkeitsbericht Wahlperiode 2015 - 2019:
Was macht die Kammer eigentlich so?

Der Tätigkeitsbericht, der Ihnen einen Überblick über die Aktivitäten der Kammer (Vorstand, Gremien, Geschäftsstelle) in der ablaufenden Wahlperiode gibt, wurde gerade fertig gestellt.
Wir hoffen, Ihnen damit aufschlussreiche Einblicke und Hintergründe zu den Aufgaben der Kammer zu geben. Sie finden den Tätigkeitsbericht auf der Website der PTK Hamburg: www.ptk-hamburg.de/show/10770049.html

Fortbildungsveranstaltung "Sucht und Psychotherapie" 28.8.2019
Die Fortbildungsveranstaltung „Sucht und Psychotherapie“ am 28.8.2019 findet ein reges Interesse und ist bereits ausgebucht. Die Geschäftsstelle führt eine Warteliste. Sollten bereits angemeldete Kolleg*innen doch verhindert sein, bitten wir um eine kurzfristige Rückmeldung, um dadurch Kolleg*innen auf der Warteliste die Teilnahme noch zu ermöglichen.

Online-Befragung "Versorgungsbarometer Psychiatrie"
Vermutlich im September 2019 wird der Gemeinsame Bundesausschusses (G-BA) entscheiden, wie die zukünftige Personalausstattung in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken aussehen wird. Die bislang noch geltende Psych-PV ist veraltet und stammt nicht nur sprichwörtlich aus dem letzten Jahrhundert. Die Berufsgruppen der PP und KJP sind darin noch nicht aufgeführt. Die Psychotherapeutenkammern fordern schon lange, mehr psychotherapeutisch qualifiziertes Personal in den Klinken vorzusehen, um eine leitliniengerechte Behandlung zu gewährleisten. Die Gewerkschaft ver.di hat nun eine Online-Umfrage gestartet, um den aktuellen Stand der Personalausstattung und der Versorgung zu erfassen. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ruft die in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken tätigen Kammerangehörigen auf, sich an der ver.di-Umfrage zu beteiligen. Hier der Link zu weiteren Infos und zur Umfrage: www.bptk.de/online-befragung-von-ver-di-zur-versorgungsqualitaet-in-der-psychiatrie/

Online-Befragung zu Suizidprävention
Akteur*innen aus dem Gesundheitswesen sollen in einer Online-Befragung an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Suizidprävention beteiligt werden. Das Projekt „Suizidprävention Deutschland – aktueller Stand und Perspektiven“ wird u.a. vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.
Die Online-Fragebögen haben folgende thematische Schwerpunkte:
Suizidprävention in der medizinischen Versorgung, in der Kindheit und Jugend, für alte Menschen und im psychosozialen gesellschaftlichen Bereich. Die PTK Hamburg sieht es als sehr wichtig an, dass sich insbesondere Psychotherapeut*innen mit ihren Kenntnissen, Ideen und Vorschlägen aktiv einbringen. Deshalb bitten wir Sie um Beteiligung!
Den Link zum Fragebogen finden Sie hier auf der BPtK-Website: www.bptk.de/online-befragung-zu-suizidalitaet/

Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf hinsichtlich
psychisch kranker geflüchteter Menschen

In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke sieht die Bundesregierung keinen Handlungsbedarf hinsichtlich einer besseren Betreuung und Versorgung psychisch kranker geflüchteter Menschen und verweist zugleich darauf, dass die Verantwortung für die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung geflüchteter Menschen bei den Bundesländern läge.
Allerdings hatte die Bundesregierung gerade das „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ vorgelegt, das vom Bundestag verabschiedet wurde. Darin wurde festgelegt, dass Stellungnahmen von Psychologischen Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen im Asylverfahren nicht mehr anerkannt werden, sondern nur ärztliche Gutachten zulässig sind. Durch diese Einschränkung wird es Asylsuchenden deutlich schwerer gemacht, psychische Erkrankungen geltend zu machen.
Die BPtK hatte in einer Stellungnahme zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer diese gesetzliche Regelung scharf kritisiert.
Hier finden Sie weitere Informationen: www.bptk.de/kein-handlungsbedarf-bei-versorgung-psychisch-kranker-fluechtlinge/

Digitale-Versorgung-Gesetz
Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DGV), das die Bundesregierung gerade in den Bundestag eingebracht hat, sieht nicht hinnehmbare Eingriffe in die psychotherapeutische Behandlung vor. So sollen z.B. digitale Apps, die Krankenkassen ihren Versicherten empfehlen, in die Behandlung einbezogen werden. Die Psychotherapeutenkammern wenden sich entschieden gegen solche Regelungen. Die BPtK-Pressemeldung zum DVG finden Sie hier: www.bptk.de/krankenkassen-sollen-staerker-druck-auf-versicherte-machen-koennen/

Gesundheitsberichterstattung des Bundes
Bei der Gesundheitsberichterstattung des Bundes ist die aktuelle Übersicht der beschäftigten Psychologischen Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen zum Stichtag 31.12.2018 freigeschaltet: www.gbe-bund.de/gbe10/i?i=697D

Kongress Pakt für Prävention 12.9.2019 
Der diesjährige Kongress des Hamburger Paktes für Prävention steht unter dem Motto: „Gesundheitsförderung im Betrieb – Fokus: Stärkung der psychosozialen Gesundheit und Vernetzung im Sozialraum“. Der Kongress findet im Bürgerhaus Wiilhelmsburg statt. Die PTK Hamburg ist Kooperationspartnerin des Paktes für Prävention. Hier gibt es weitere Informationen zum Kongressprogramm: hag-gesundheit.de/magazin/veranstaltungen/-/profil/329

Patchwork berät bei digitaler Gewalt
Die Beratungsstelle Patchwork bietet ab sofort Beratung und Unterstützung bei digitalen Aspekten von häuslicher Gewalt und Stalking. Durch digitale Medien wie Handys oder Apps wird im digitalen Raum Gewalt ausgeübt. Dies kann verschiedene Formen annehmen und stellt meist eine Ergänzung zu bestehenden Gewaltverhältnissen von Stalking und häuslicher Gewalt dar. Betroffene werden dabei beschimpft, bedroht, erpresst, sozial isoliert oder verfolgt. Schon die Weitergabe der eigenen Passwörter kann dazu führen, dass jemand sensible Daten (wie private Fotos) unerlaubt kopieren oder wichtige Dokumente (wie Finanzunterlagen) unwiderruflich löschen kann. Mit den Zugangsdaten zu sozialen Netzwerken können Bekannte kontaktiert werden, um die Betroffene sozial zu isolieren. Durch Spionage-Apps (Spyware) werden Gesprächsverläufe oder der Standort der Betroffenen überwacht, um ihr nachzustellen.
Patchwork ist erreichbar von Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr sowie montags und mittwochs bis 18 Uhr, unter der Telefonnummer 0171 6332503. Weitere Informationen finden Sie hier: www.patchwork-hamburg.org

Termine
  • 23.08.-13.09.2019: Kammerwahl
  • 28.08.2019: Veranstaltung "Sucht und Psychotherapie"
  • 25.09.2019: 75. Sitzung der Delegiertenversammlung
  • 13.11.2019: Arbeitskreis Psychotherapie und Migration
  • 22.11.2019: Arbeitskreis KJP
  • 06.12.2019: Arbeitskreis PiA
Wenn Sie diese E-Mail (an: haagedr@t-online.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.


Psychotherapeutenkammer Hamburg
Hallerstraße 61
20146 Hamburg
Deutschland

www.ptk-hamburg.de
info@ptk-hh.de
Fon: 040/226 226 060
Fax: 040/226 226 089

Berufsbezeichnung verleihender Staat: Deutschland - Hamburg

Aufsichtsbehörde: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg

Verantwortlich für den Inhalt*: Dipl.-Psych. Heike Peper · Präsidentin

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