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Newsletter

der Psychotherapeutenkammer Hamburg Nr. 3 / Juli 2019

Sehr geehrtes Kammermitglied,

wir möchten Sie heute über folgende Themen informieren:


Verabschiedung des Psychotherapeutenausbildungsreformgesetzes (PsychAusbRefG) verschoben
Die für den 26./27.6.2019 geplante Verabschiedung des PsychAusRefG im Bundestag wurde auf den September 2019 verschoben. Nach unseren Informationen konnten Fragen der Finanzierung der zukünftigen Weiterbildung sowie Übergangsregelungen für die aktuelle Ausbildung noch nicht abschließend geklärt werden. Nun hoffen wir, dass sich hierfür über den Sommer Lösungen finden werden und das Gesetz endlich im September verabschiedet werden kann.

Förderung der Gesundheitskompetenz
Die Landeskonferenz zur gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung, in der alle relevanten Organisationen des Hamburger Gesundheitswesens vertreten sind, hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Förderung der Gesundheitskompetenz verabschiedet.
Dazu gehört auch ein neues Internetangebot mit vielfältigen Informationen zur gesundheitlichen Prävention und Versorgung: www.hamburg.de/gesundheitskompetenz/

Verbot von „Konversionstherapien“
Der Bundesgesundheitsminister plant ein Verbot von „Konversionstherapien“, in denen homosexuelle Menschen dazu gebracht werden sollen, ihre sexuelle Orientierung zu ändern. Er hat ein wissenschaftliches Gutachten in Auftrag gegeben, in dem u.a. die schwerwiegenden Folgen solcher „Therapien“ für die Betroffenen dargestellt werden. Es wurde eine Kommission eingerichtet, in der auch die BPtK vertreten ist. Hier finden Sie das Gutachten sowie weitere Informationen:
www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2019/2-quartal/kommission-verbot-konversionstherapien.html#c15666 

Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) und elektronische Patientenakte
Mit dem Entwurf des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) treibt Bundesgesundheitsminister Spahn die Digitalisierung im Gesundheitswesen weiter voran. Die darin vorgesehenen Regelungen zur elektronischen Patientenakte sind aus Sicht der Psychotherapeutenkammern vollkommen unzureichend im Hinblick auf die Hoheit der Patientinnen und Patienten über ihre Gesundheitsdaten. Es fehlt z.B. ein „Berechtigungsmanagement“, mit dem die Patientin/ der Patient festlegen kann, wer welche Daten einsehen kann. Auch eine Reihe weiterer Regelungen im Gesetzentwurf gefährden aus Sicht der Psychotherapeutenkammern nicht nur die Patientensicherheit, sondern greifen teilweise unzulässig in die Behandlung und damit in die Therapiefreiheit ein. Die differenzierte Stellungnahme der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) finden Sie hier: www.bptk.de/schutz-von-psychisch-kranken-menschen-nicht-ausreichend/

Zu wenig Psychotherapie in stationärer Psychiatrie
In einer ausführlichen Stellungnahme hat die BPtK auf das ungenügende psychotherapeutische Angebot in psychiatrischen Kliniken hingewiesen und fordert eine Erhöhung des psychotherapeutischen Personals. Die stationären Behandlungen erfolgen schwerpunktmäßig weiterhin medikamentös, was nicht den aktuellen Behandlungsleitlinien entspricht. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) will bis zum 30.9.2019 über die zukünftige Personalausstattung in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken entscheiden.
Hier finden Sie die BPtK-Pressemeldung sowie weiterführende Links:
www.bptk.de/stationaere-versorgung-bei-psychischen-erkrankungen-mangelhaft/

BPtK-Symposium „Genderaspekte in Prävention und Versorgung – psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“ am 16.5.2019
Im Rahmen eines spannenden BPtK-Symposiums wurden geschlechtsspezifische Aspekte psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen und deren Auswirkungen auf die Behandlung diskutiert.
Einen Bericht sowie die Präsentationen der Vorträge finden Sie hier:
www.bptk.de/genderaspekte-in-praevention-und-versorgung/

Fonds Sexueller Missbrauch wird fortgeführt
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat mitgeteilt, dass Betroffene von sexuellem Missbrauch auf Antrag auch weiterhin finanzielle Unterstützung durch den Fonds Sexueller Missbrauch erhalten werden. Hier finden Sie die Pressemitteilung:
www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/hilfe-fuer-betroffene-sexualisierter-gewalt-wird-fortgesetzt/136884
Der zunächst zeitlich begrenzte Fonds wird fortgeführt und soll in 2020 zusätzliche finanzielle Mittel erhalten. Bislang gingen mehr als 11.000 Anträge ein. Beim Fonds können Betroffene Gelder für verschiedene Hilfen beantragen, u.a. auch für psychotherapeutische Behandlungen (die z.B. über das durch die Krankenkassen bewilligte Höchstkontingent hinausgehen). Weitere Informationen finden Sie hier: www.fonds-missbrauch.de

Vorankündigung Veranstaltungen
Am 28.8.2019 um 19.30 Uhr werden wir eine Informationsveranstaltung zu Suchthilfe-Einrichtungen in Hamburg durchführen.

Am 29.10.2019 um 19.30 Uhr wird es eine Veranstaltung zu Fragen des Berufsrechts in Anstellungsverhältnissen geben.

Gesonderte Einladungen erfolgen in Kürze. Bitte merken Sie sich die Termine schon einmal vor.

Tätigkeitsbericht der Kammer zur Wahlperiode 2015 – 2019
Der Tätigkeitsbericht zur aktuellen Wahlperiode ist gerade in Arbeit. Rechtzeitig vor der Kammerwahl wird er auf der Homepage der Kammer veröffentlicht werden, so dass Sie sich über die vielfältigen Aktivitäten des Vorstandes, der Geschäftsstelle und anderer Kammergremien in den vergangenen Jahren informieren können.

Kammerwahl 2019 
Mit der Wahlbenachrichtigung an alle Kammermitglieder ist der erste Schritt zur Kammerwahl erfolgt. Bis zum 15.7.2019 können nun Listen zur Wahl eingereicht werden. Ihre Briefwahlunterlagen erhalten Sie dann Ende August.

Wir bitten nochmals um Verständnis, dass die Kammerwahl in den Sommermonaten stattfindet. Die rechtlichen Vorgaben geben uns leider entsprechende Fristen vor.
Wir hoffen dennoch auf eine hohe Wahlbeteiligung unserer Mitglieder.

Termine
  • 09.08.2019: Arbeitskreis PiA
  • 16.08.2019: Arbeitskreis KJP
  • 21.08.2019: Arbeitskreis Psychotherapie & Migration
  • 23.08.-13.09.2019: Kammerwahl
  • 25.09.2019: 75. Sitzung der Delegiertenversammlung

Telefonsprechzeit des Präsidiums

Jeden 2. Mittwoch von 12.00 – 13.00 Uhr unter der Tel.-Nr. 040-226 226 066 ist das Präsidium direkt telefonisch erreichbar.
Die nächsten Termine: 17. Juli, (31. Juli fällt aus wegen Urlaubs), 14. August, 28. August

Wenn Sie diese E-Mail (an: k.jabusch@web.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.


Psychotherapeutenkammer Hamburg
Hallerstraße 61
20146 Hamburg
Deutschland

www.ptk-hamburg.de
info@ptk-hh.de
Fon: 040/226 226 060
Fax: 040/226 226 089

Berufsbezeichnung verleihender Staat: Deutschland - Hamburg

Aufsichtsbehörde: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg

Verantwortlich für den Inhalt*: Dipl.-Psych. Heike Peper · Präsidentin

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