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Newsletter

der Psychotherapeutenkammer Hamburg Nr. 1 / Januar 2020

Sehr geehrtes Kammermitglied,

wir möchten Sie heute über folgende Themen informieren:


Beitragsfragebögen und Datenaktualisierungsbögen
Viele Kammermitglieder haben es schon bemerkt: Aufgrund einer Umstellung des EDV-Systems konnten die Beitragsfragebögen im vergangenen Jahr nicht mehr verschickt werden. Der Versand hat nun stattgefunden, so dass Ihnen der Beitragsfragebogen für 2020 in diesen Tagen vorliegen muss.
Nach Berechnung Ihres Beitrags werden Sie, wie üblich, einen Bescheid über Ihren Mitgliedsbeitrag erhalten. Die Delegiertenversammlung hat in Zusammenhang mit der Verabschiedung des Haushalts gleichbleibende Beitragssätze für 2020 beschlossen.
Im 2. Quartal werden wir Ihnen zusammen mit dem Beitragsbescheid auch einen Datenaktualisierungsbogen zuschicken. Wir bitten Sie, Ihre Meldepflichten einzuhalten und uns Veränderungen Ihrer Daten mitzuteilen, damit wir unsere Mitgliederdatenbank aktuell halten können.

Approbationsordnung für Psychotherapie-Studium
Der vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vorgelegte Entwurf der Approbationsordnung für den zukünftigen Psychotherapie-Studiengang (PsychApprO) wird aktuell in den Gremien des Bundesrates beraten und soll am 14.02.2020 beschlossen werden. In der Approbationsordnung werden Strukturen, Umfänge und Inhalte des neuen Psychotherapie-Studiums konkreter definiert. Die PTK Hamburg hat eine Stellungnahme zum Entwurf der Approbationsordnung an die zuständigen Behörden in Hamburg geschickt. Darin werden insbesondere Ergänzungen und Präzisierungen vorgeschlagen, die zum Ziel haben, die Vielfalt der psychotherapeutischen Verfahren und Methoden im Studium zu verankern. Dazu gehört auch, dass diese von Lehrkräften vermittelt und von Prüfer*innen geprüft werden, die über die entsprechende Verfahrensfachkunde verfügen. Ab Herbst 2020 sollen die ersten Psychotherapie-Studiengänge an den Start gehen.

Höhere Vergütung für ambulante Psychotherapie bei Arbeitsunfall oder Berufskrankheit
Zum 1.1.2020 wurde die Vergütung für psychotherapeutische Leistungen, die im Rahmen der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erbracht werden, teilweise deutlich erhöht.
Die psychotherapeutische Versorgung von Patient*innen nach einem Arbeitsunfall oder bei einer Berufskrankheit ist seit 2012 im „Psychotherapeutenverfahren der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung“ geregelt.
Informationen zum Psychotherapeutenverfahren und zum aktualisierten Gebührenverzeichnis finden Sie hier:
www.bptk.de/hoehere-verguetung-der-behandlung-bei-arbeitsunfall-oder-berufskrankheit/

Richtlinie zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik wurde vom BMG genehmigt
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) verabschiedete Richtlinie zur Personalausstattung in der Psychiatrie und Psychosomatik genehmigt. Die Richtlinie ist damit seit Anfang 2020 in Kraft getreten. Das BMG hat allerdings eine Differenzierung der Vorgaben für die Psychosomatik angemahnt, für die eine Frist bis zum 31.10.2020 eingeräumt wurde.
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.bptk.de/bmg-genehmigt-richtlinie-zur-personalausstattung-psychiatrie-und-psychosomatik/

Petition im Bundestag zur Personalausstattung in der Psychiatrie
Die vom G-BA beschlossene Richtlinie zur Personalausstattung in der Psychiatrie und Psychosomatik wurde von vielen Seiten, u.a. von den Psychotherapeutenkammern, als vollkommen unzureichend kritisiert.
Eine vom Bundesverband der Angehörigen psychisch kranker Menschen initiierte Petition erreichte mehr als 50.000 Unterschriften und wird nun im Petitionsausschuss des Bundestages behandelt.
In einem Anhang zum Psychotherapeutenausbildungsreformgesetz hat der Bundestag bereits auf die Kritik reagiert und den G-BA beauftragt, Vorgaben für die Anzahl von „Psychotherapeut*innen pro Bett“ zu erarbeiten.
Weitere Informationen zur Petition finden Sie hier:
www.bptk.de/ueber-50-000-unterschriften-fuer-eine-bessere-personalausstattung-in-der-psychiatrie/

Forschungsvorhaben 
 
Studie zur CSBD am UKE
In der ICD-11 wird erstmalig die Diagnose Compulsive Sexual Behavior Disorder (CSBD) aufgeführt. Die CSBD ist gekennzeichnet durch wiederholte, intensive Beschäftigung mit sexuellen Aktivitäten in einer Intensität, dass andere wichtige Lebensbereiche vernachlässigt werden. Dies führt zu einem Leidensdruck und wird von den Betroffenen selbst als nicht kontrollierbar erlebt. Während Männer mit CSBD sich regelmäßig an die Ambulanz wenden, tauchen Frauen bisher in der Versorgung nur selten auf. Das Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie des UKE möchte daher eine Studie durchführen, in der diese Patientinnengruppe genauer untersucht und eventuelle Behandlungshürden identifiziert werden. Eine bereits laufende Behandlung schließt eine Studienteilnahme nicht aus.  Weitere Informationen zur Studie können einem Flyer entnommen werden, welchen Sie auf unserer Website finden: www.ptk-hamburg.de/wissenswertes/forschungsvorhaben/index.html 
Bei Interesse können Sie mit dem Institut Kontakt über die E-Mail-Adresse csbd@uke.de aufnehmen.

Termine


  • 07.02.2020: Arbeitskreis PiA
  • 12.02.2020: 77. Delegiertenversammlung
  • 26.02.2020: Arbeitskreis Psychotherapie und Migration


Wenn Sie diese E-Mail (an: Baerbel@Fassbender-Hamburg.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.


Psychotherapeutenkammer Hamburg
Hallerstraße 61
20146 Hamburg
Deutschland

www.ptk-hamburg.de
info@ptk-hh.de
Fon: 040/226 226 060
Fax: 040/226 226 089

Berufsbezeichnung verleihender Staat: Deutschland - Hamburg

Aufsichtsbehörde: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg

Verantwortlich für den Inhalt*: Dipl.-Psych. Heike Peper · Präsidentin

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